OrgelsommerWas ist ein Register? Wie viele Pfeifen hat die Orgel? Wie werden die Töne erzeugt? Kirchenmusikdirektor Jobst-Hermann Koch hatte bei der Abschlussveranstaltung  des Lippischen Orgelsommers in Kirche und Gemeindezentrum St. Johann in Lemgo viel zu erklären. Die Zuhörer kamen diesmal aus allen Altersgruppen, denn die Veranstalter, die ev.-ref. Kirchengemeinde und Alt Lemgo e.V., hatten zu einem „fröhlichen Nachmittag für Kinder, Eltern und Großeltern“ eingeladen.

Friedrich Brakemeier vom Lippischen Heimatbund stufte im Rückblick die Veranstaltungsreihe des Lippischen Heimatbundes und der Lippischen Landeskirche wieder als vollen Erfolg ein, obwohl er sich in St. Johann mehr Kinder unter den Besuchern gewünscht hätte.

Vier Gruppen wurden an verschiedenen Stationen informiert und unterhalten. „Orgel erklären, Kirchenerkundung, Spiele für die Kinder und Kaffeetrinken“, zählte Pfarrerin Maren Krüger die Angebote auf. An ihrer Station Kirchenerkundung ging es um Gegenstände wie Schlüssel, Fisch oder Spielzeughaus, die sie in der Gruppe verteilte. Anschließend wurde dann das besprochen, was den Besuchern dazu einfiel und der Gang durch die Gebäude, um nach etwas zu suchen, das zu den Gegenständen passte, gehörte auch dazu.

Das Highlight für die Großen und Kleinen war aber sicher der Blick in die große Orgel, auch wenn von den 2500 Pfeifen nur ein kleiner Teil zu sehen war. Wie aus den „Röhren“ die Töne kommen oder dass die Ventile rein mechanisch funktionieren, erklärte Jobst-Hermann Koch mit Geduld und Humor. Auf die Frage, wie lange er gebraucht habe, um das Orgelspiel zu lernen, stellte er fest, dass er immer noch lerne. Dass er allerdings, seit er mit neun Jahren angefangen hat, schon sehr viel gelernt hat, zeigte das abschließende Konzert, bei dem die Besucher mitsingen und mitmachen durften.


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