Anlässlich des hervorragenden Abschneidens der weiblichen A-Jugend der HSG Blomberg-Lippe bei den Deutschen Meisterschaften, empfing Bürgermeister Klaus Geise das Team soeben im Rathaus und belohnte die HSG-Mädels gerne dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Blomberg. Geise rief in seiner Ansprache die hervorragend gespielte Saison in Erinnerung und sprach von „Sahnehandball“ und „die HSG hat es wieder einmal geschafft im Konzert der Großen mithalten zu können – eine besondere Leistung. Eure Leistung als Team und die Leistung jeder Einzelnen – das verdient den Respekt der Stadt Blomberg“, so Geise.

 

Vorgeschichte: „Die Tränen sind getrocknet, die Köpfe wieder oben“, durfte unsere Redaktion vor wenigen Tagen berichten. Nachdem die Fuhr-Truppe am 3. Juni im Halbfinale noch Bayer Leverkusen unterlag, belohnten sie sich nur einen Tag später in der bereits achten Final 4 Teilnahme des Vereins mit einer grandiosen Bronzemedaille. Der VFL Oldenburg wollte sich nach der derben Klatsche gegen Buxtehude besser aufstellen, so stand der HSG ein weitaus stärkerer Gegner gegenüber als ihn Buxtehude erlebte. Doch die Blombergerinnen dominierten vor gut 60 mitgereisten Fans das Spiel von Anfang an, auch wenn Oldenburg über weite Teile des Spiels mithalten konnte. Ein glücklicher André Fuhr zeigte sich in der Pressekonferenz. „Heute steckte uns natürlich noch das harte Spiel von gestern in den Knochen, aber die Mädels haben in beiden Spielen eine großartige Leistung abgerufen, darauf können wir alle stolz sein“, so Fuhr. Handball ist natürlich eine Mannschaftssportart und dennoch, die Leistung von Jugend-Nationalspielerin Nele Franz, die sich mit 17 Treffern deutlich empfohlen hatte, sei an dieser Stelle nochmals erwähnt. Sie bekam dann auch verdient die Krone der in Summe erfolgreichsten Torjägerin.

 

„Was macht eigentlich André Fuhr im Juni eines jeden Jahres? Sich ins Goldene Buch der Stadt eintragen!“, lautete es in einer Ausgabe der NelkenWelt aus dem Jahre 2013 – und so sollte es nun auch in diesem Jahr wieder sein. Wenn unsere Rechnung stimmt, dann durfte sich der Handballtrainer bereits zum zwölften Mal in das wertvollste aller Blomberger Bücher eintragen. Respekt. Über die Ehre sich in das goldene Buch eintragen zu dürfen freuten sich aber auch die jungen Sportlerinnen sichtlich – wissend, dass sie sich mit ihrem Eintrag ein Stück unsterblich gemacht haben. Bei so viel Herzblut, welches die Handballerinnen in ihren Sport stecken, absolut verdient und hoffentlich Ansporn für weitere Leistungen auf höchstem Niveau.

 

Einen ersten weiteren Ansporn übergab Daniel Vorschepoth von der Stadtsparkasse Blomberg Lippe. Ralf Dawitz durfte sich als 1. Vorsitzender stellvertretend für den ganzen Förderverein der HSG Blomberg Lippe über einen Scheck in Höhe von 300 Euro freuen.


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