PolizeiDas konzeptionelle Vorgehen der Polizei, gemeinsam mit den Städten und Gemeinden, um ausufernde Feiern im Rahmen des so genannten „Vatertages“ am Himmelfahrtstag zu unterbinden, hat sich wie in den Jahren zuvor bewährt. Die beteiligten Behörden arbeiteten im Rahmen des gemeinsamen Einsatzes „Hand in Hand“. Die im Vorfeld bekannt gegebenen Betretungsverbote wurden allerorts befolgt. Weder im Bereich des Donoper Teichs und des Meschesees (Detmold) noch im Bereich des Ilsetals (Lemgo-Leese) kam es zu Ansammlungen. Dennoch waren natürlich zahlreiche Wanderer mit und ohne Bollerwagen in ganz Lippe unterwegs, so dass die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gut zu tun hatten. Größere Menschenmengen bildeten sich im Lemgoer Abteigarten (etwa 900 Personen), in der „Sandgrube“ in Oerlinghausen (zirka 250 Personen) sowie am Hartigsee in Bad Salzuflen (etwa 150 Personen). Hier und dort mussten ab den Nachmittagsstunden kleinere Streitigkeiten geschlichtet werden, die sich – meist alkoholbedingt – entwickelt hatten. Durch das konsequente Vorgehen der Einsatzkräfte gegen einige aggressive Vatertags-Wanderer konnten die meisten sich anbahnenden Auseinandersetzungen vereitelt werden. Insgesamt wurden drei Personen dem Polizeigewahrsam in Detmold zugeführt, da sie Anordnungen von Polizeibeamten nicht nachgekommen sind. Ein Jugendlicher hatte derart viel Alkohol zu sich genommen, dass er ins Klinikum gebracht werden musste. Die anderen beiden konnten nach erfolgter Personalienfeststellung wieder entlassen werden. Die Ansammlung im Lemgoer Abteigarten wurde gegen 19 Uhr aufgelöst. Die feiernden Menschen hatten Verständnis für diese Maßnahme, so dass es auch hierbei zu keinen Vorkommnissen negativer Art kam.


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