Das verarbeitende Gewerbe in Lippe hat von Januar bis November des letzten Jahres 5,3 Milliarden Euro umgesetzt. „Das sind 3,7 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum“, erläutert Maria Klaas, Geschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) die aktuelle Auswertung der Daten des statistischen Landesamtes (IT.NRW). Monatlich melden 115 lippische Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten ihre Umsätze nach Düsseldorf. „Das Wachstum in Lippe ist im Vergleich zur Entwicklung in Nordrhein-Westfalen überdurchschnittlich“, ergänzt Klaas. Auf Landesebene ging der Industrieumsatz um ein Prozent zurück.

Das Inlandsgeschäft wuchs mit einem Plus von 5,2 Prozent (NRW -1,8 Prozent) weitaus stärker als der Export (Lippe +2,2 Prozent; NRW -0,1 Prozent). Die Exportquote in Lippe belief sich auf 48,9 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten sank im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum leicht auf 24 369 Personen.

Den größten Anteil (41,6 Prozent) am Gesamtumsatz hatte die Elektroindustrie mit 2,2 Milliarden Euro, gefolgt von der Kunststoffindustrie mit 643 Millionen Euro (12,1 Prozent Anteil). Auf Platz drei folgt der Maschinenbau mit einem Umsatz von 409 Millionen Euro (7,7 Prozent Anteil).

Die Elektrotechnik ist gleichzeitig auch Lippes größter Arbeitgeber: 8.573 Personen (35,2 Prozent der Industriebeschäftigten) fanden in dieser Branche im Durchschnitt der ersten elf Monate einen Arbeitsplatz. In der Kunststoffindustrie sind 3.755 Personen beschäftigt, das entspricht einem Anteil von 15,4 Prozent. An dritter Stelle folgt der Maschinenbau mit 1.880 Beschäftigten (7,7 Prozent Anteil).

Pressemeldung IHK Lippe Detmold


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