
Die Braunfärbung der Blätter als erstes Befallssymptom ist schwer zu erkennen. Wenn die Blätter abfallen und die Triebe absterben, ist der Befall bereits weit fortgeschritten. Dann hilft nur noch ein kräftiger Rückschnitt der befallenen Partien. Schnittwerkzeuge sollten nach Gebrauch stets gründlich gesäubert und desinfiziert werden, damit sich der Pilz nicht weiter verbreiten kann. Hierzu eignet sich zum Beispiel 70-prozentiger Alkohol. Erkrankte Pflanzenteile müssen sorgfältig über den Hausmüll entsorgt werden, das gilt auch für herabgefallenes Laub. Auch die oberste Erdschicht sollte entfernt werden, da der Pilz mehrere Jahre im Boden überdauern kann. Die Infektion ist an Blattnässe gebunden. Stark erkrankte Buchsbaumpflanzen sollten möglichst komplett beseitigt werden.
Besonders anfällig ist die Sorte Buxus sempervirens „Suffruticosa“. Kaum befallen werden hingegen Buxus microphylla „Faulkner“, „Herrenhausen“ und Buxus sempervirens var. arborescens.
Pressemeldung Landwirtschaftskammer NRW
«« vorheriger Beitrag: Multikulti im Zeichen der Rose
nächster Beitrag: Mit dem richtigen Testament den Familienfrieden sichern »»