Logo-LandwirtschaftskammerOsterlämmer gehören zu Ostern wie Osterhasen und Ostereier. Gerade zu diesem kirchlichen Fest kommt traditionell überdurchschnittlich viel Lammfleisch in zahlreichen Familien auf den Tisch, teilt die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen mit.

 

Oftmals freuen sich die Menschen im Frühjahr über den Anblick der neu geborenen Osterlämmer, die bevorzugt auf Weiden gehalten werden. Diese artgerechte Haltung und die natürliche Futtergrundlage sind Voraussetzung für besonders aromatisches und zartes Fleisch. Die zu Ostern geschlachteten Lämmer sind allerdings bereits erheblich älter und wurden meist 2014 geboren. Bei einem Bestand von 95 000 Mutterschafen wurden im vergangenen Jahr in NRW etwa gleich viele Lämmer geschlachtet.

 

Dass das Lamm in Form des Osterbratens noch immer eine bedeutende Rolle spielt, zeigt die Statistik: Etwa ein Fünftel der von privaten Haushalten eingekauften Menge an Lammfleisch entfällt auf die drei Wochen vor Ostern. Dabei kaufen Kunden in erster Linie frische Lammkeulen, deren Anteil an den Festtagseinkäufen bei mehr als 60 Prozent liegt. Gemessen am gesamten Fleischeinkauf in der vorösterlichen Woche bringt es Schaffleisch dann auf einen Marktanteil von knapp 6,5 Prozent – verglichen mit dem etwa 1 Prozent, um den sich sein Marktanteil im Durchschnitt des Jahres bewegt, ein herausragender Wert. Gleichzeitig bleibt der Pro-Kopf-Verbrauch von Lammfleisch einschließlich Schaf- und Ziegenfleisch der Verbraucher in Deutschland nach Berechnungen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mit knapp unter einem Kilogramm relativ konstant und liegt pro Kopf und Jahr und im EU-Vergleich im unteren Drittel.

 

Wo es in Nordrhein-Westfalen Lammfleisch direkt vom Bauern gibt, ist im Internet unter www.landservice.de oder unter www.schafzucht-nrw.de zu erfahren.

Pressemeldung Landwirtschftskammer NRW


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